Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband

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Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) ist der Dachverband der Hochschulsporteinrichtun-gen in Deutschland. Über 190 Hochschulen mit rund 2,4 Millionen Studierenden und 550.000 Bediensteten sind momentan Mitglied im adh. Neben der aktiven Interessenvertretung seiner Mitgliedshochschulen kon-zentriert sich der adh auf die Bereiche nationaler und internationaler Wettkampfsport sowie Qualifizierung und Wissensmanagement.

Historie
Entwickelt Hochschulsport seit mehr als 60 Jahren
2008 feierte der adh 60-jähriges Jubiläum. Er wurde am 2. April 1948 in Bayrischzell von studentischen Sportreferenten nach schweizer Vorbild als reiner Studentensportverband gegründet. Um die Kontinuität und gewachsene Bandbreite der Hochschulangebote sicherzustellen, wurde 1972 die paritätische Mitbe-stimmung von Studierenden und hauptamtlichen Sportfachkräften eingeführt.
Seit 1976 ist der Hochschulsport als Förderungsaufgabe der Hochschulen gesetzlich verankert. 2009 erklär-te der Deutsche Bundestag den Hochschulsport als unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Sport- und Hochschullandschaft.

Leistung, Trends und Fun

Sportliche Highlights: Nationale und internationale Wettkämpfe
Der adh veranstaltet jährlich in über 50 Sportarten Wettkämpfe mit besonderem Flair. Rund 12.000 Leis-tungs- und Hobbysportlerinnen und -sportler kämpfen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften, Hoch-schulpokal-, adh-Open und adh-Trophy-Veranstaltungen um die Titel und feiern gemeinsam. Das Angebot im Hochschulsport reicht von den beliebtesten Ballsportarten über die klassischen Disziplinen bis hin zu aktuellen Trendsportarten: Von Basketball, Fußball, Hockey über Schwimmen, Karate, Fechten und Rudern bis zu Wellenreiten, Headis, Bouldern, Snowboard oder Ski-X.
International arbeitet der adh mit dem Europäischen Hochschulsportverband EUSA und dem Weltverband FISU zusammen. Sportliches Highlight ist die Sommer-Universiade, die weltweit größte Multisportveranstal-tung nach den Olympischen Sommerspielen. Weitere Höhepunkte sind die Winter-Universiaden, Studieren-den-Weltmeisterschaften sowie die Europäischen Hochschulmeisterschaften.

Studium und Spitzensport
Flexible Studienplanung und erfolgsorientiertes Training

Partnerhochschulen des Spitzensports

Der adh unterstützt und fördert studentische Spitzensportlerinnen und -sportler. Um Kaderathletinnen und –athleten den Spagat zwischen Studium und Spitzensport zu erleichtern, initiierte der adh 1999 mit seinen Partnern das Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“. Im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung ermöglichen inzwischen über 90 adh-Mitgliedshochschulen ihren Spitzensportlerinnen und -sportlern eine flexiblere Studienplanung. Dass dieses Konzept erfolgreich ist zeigt sich unter anderem darin, dass 42 Pro-zent des deutschen Olympiateams 2012 studieren.

Sprungbrett für Spitzensportlerinnen und -sportler
Viele bekannte Sportgrößen begannen ihre Karriere beim adh. Michael Groß, Heike Rosendahl, Thomas Lurz, Ariane Friedrich, Ole Bischoff oder Britta Heidemann – alles studentische Spitzensportlerinnen und
-sportler, die durch ihre Erfolge bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen bekannt wurden – starte-ten für den adh bei Studierenden-Weltmeisterschaften und Universiaden.

Netzwerke, Seminare und Workshops
Am Puls der Zeit: Wissensmanagement und Fortbildungen
Der adh entwickelt Bildungsarbeit auf einer breiten und zukunftsweisenden Basis. Das wichtigste Ziel ist die Verbesserung der Angebotsqualität im Hochschulsport vor Ort. Dafür organisiert er mit seinen Partnern bundesweit Seminare, Tagungen und Workshops, die insbesondere der Qualifizierung des studentischen und hauptamtlichen Hochschulsportpersonals dienen. Um die inhaltliche Arbeit der Mitgliedshochschulen zu unterstützen und Impulse zur Weiterentwicklung des Hochschulsports zu geben, stellt der Verband darüber hinaus Kommunikationsplattformen für den themenspezifischen Erfahrungsaustausch bereit. Das Engage-ment des adh ist nicht nur auf die nationale Ebene beschränkt, auch international ist er gut vernetzt. Stu-dierende und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulsports nehmen regelmäßig an Symposien und Konferenzen internationaler Organisationen teil.

Qualifikation und Engagement
Nachwuchsförderung und Personalentwicklung auf breiter Basis

Tandem-Mentoring

Viele führende Persönlichkeiten des deutschen Sports legten den Grundstein für ihre Karriere im adh. Seit 2003 fördert der adh mit dem Projekt Tandem-Mentoring gezielt weibliche Nachwuchskräfte im Sport. Das Mentoringprojekt erweitert das Potenzial junger Frauen, Führungsaufgaben im (Hochschul-) Sport zu über-nehmen. Darüber hinaus soll es dazu beitragen, den Anteil weiblicher Führungskräfte im Sport zu erhöhen. Kern des Projekts ist die Zusammenarbeit einer erfahrenen Führungskraft (Mentorin oder Mentor) und einer Nachwuchskraft (Mentee). Allen bisherigen Mentees gelang der erfolgreiche Berufseinstieg.

Tandem-Coaching
Um neuen Gremienmitgliedern den Einstieg in die Verbandsarbeit zu erleichtern und zugleich die Einarbei-tungszeit zu verkürzen, startete der adh 2010 das Projekt Tandem-Coaching. Die zentrale Idee von Tan-dem-Coaching ist es, neuen, noch unerfahrenen Gremienmitgliedern ehemalige Verbandsmitglieder mit ihren Erfahrungen als Ansprechpersonen und Coaches zur Seite zu stellen.

Weitere Infos
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AStA - Hochschule Mannheim ist


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